Karl-Kreiner-Schule

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Karl-Kreiner-Schule

FDP kämpft im Schulausschuss engagiert für ein festes Gebäude für die Karl-Kreiner-Schule

CDU: Kaltes „Nein“ zum Anbau

Grüne: Konkretes Datum für Anbau: Sankt-Nimmerleins-Tag

Neuss-Grevenbroicher-Zeitung: Kein Wort zu diesem Thema

Die Diskussion im Schulausschuss am 9. Dezember 2014 hat klar gezeigt:

Grüne und CDU verabschieden sich von einer verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Schul- und Bildungspolitik in Neuss.

Durch den Neubauantrag der FDP mussten sie Farbe bekennen und konnten nicht mit einer Anhäufung von Prüfauftrag auf Prüfauftrag ihre Position weiter verschleiern.

Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind von der Verwaltung abgeschlossen, es fehlt nur der Startschuss für den Anbau der Karl-Kreiner-Schule. Den verweigert die Koalition.

Die FDP stellt fest: Wenn uns Gesundheit und Sicherheit der Kinder in der Karl-Kreiner-Schule wichtig sind, dann muss der Anbau her, z.B. darf der 1.-Hilfe-Raum nicht ohne Liege bleiben und nicht aus Raumnot gleichzeitig die Behindertentoilette sein.

Die FDP stellt fest: Trotz der vielen Mängel des Gebäudes melden so viele Eltern ihre Kinder in der Karl-Kreiner-Schule an, dass sie im Schuljahr 2014/2015 erneut 3-zügig ist. Sie vertrauen dabei auf die betroffenen Politikeräußerungen aus allen Parteien beim Besuch der katholischen Grundschule v o r der Kommunalwahl.

Die FDP stellt fest: Die katholische Grundschule führt ihre Kinder zu außerordentlichen Leistungen, im Schuljahr 2014/2015 haben 39 Kinder den Sprung zum Gymnasium geschafft.

Zur Unterstützung ihrer Position hat die FDP der Vorsitzenden des Schulausschusses eine Liste mit fast 380 Unterschriften von Familien, Lehrkräften und Anwohnern der Karl-Kreiner-Schule für einen Anbau übergeben.

CDU und Grüne bestätigen die Argumente für den Neubau ausdrücklich und voll und ganz. Trotzdem wiederholen sie wie der Suppenkasper im „Struwwelpeter“:

„Diesen Anbau will ich nicht!“

Sie setzen für den Etat 2015 setzt eben andere Prioritäten.

Bildung und zukunftsorientiertes Schulwesen in Neuss sind also keine Schwerpunkte ihrer Politik mehr. Das ist sehr bedauerlich.

Zudem steht die Politik nun selber in der Diskussion.

Es sieht so aus, dass die Koalition Stammtischparolen wie „Politiker sagen nach der Wahl etwas Anderes als vor der Wahl“ oder „Die da oben machen sowieso das, was sie wollen.“ bestätigt und damit den Ruf der Politik in Neuss beschädigt.

Dagegen fordert die FDP eine verlässliche Politik.

Bildung für unsere Kinder ist doch das höchste Gut einer Kommune.

 

Autor: Herr Bernd Kahlbau

Firma: ------

Datum: 14.12.2014