Neuss - aus der aktuellen Lokalpolitik

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Neuss - aus der aktuellen Lokalpolitik

FDP: Klares Bekenntnis zu Sekundarschulen in Neuss

Neuss braucht die bestehende vielfältige Schullandschaft

Damit lehnt die FDP das einfältige Konzept der SPD, das 2-Säulen-Modell, klar ab, das im letzten Schulausschuss mal wieder als Antrag von ihr aus dem alten Hut gezaubert wurde: die Comenius-Schule soll die 5. Gesamtschule in Neuss werden und die Sekundarschule Neuss in Gnadental soll in einen Ableger einer bestehenden Gesamtschule umgewidmet werden. Da Zauberei immer auf einer optischen Täuschung des Publikums beruht, hat die FDP diese Tricks genauer betrachtet!

Trick 1: Die Zahl der Abweisungen von Gesamtschulen, z.B in 2016: 148 Schülerinnen und Schüler rechtfertige die Umwidmungen.

Die FDP entgegnet:

Von diesen Kindern sind aber 121 von einer der Neusser Sekundarschulen aufgenommen worden, die wie die Gesamtschulen Schulen des längeren gemeinsamen Lernens sind.

Der Unterschied zur Gesamtschule, die Sekundarstufe II, folgt erst nach sechs Jahren Sekundarstufe. Kein Wunder also, dass Kinder und Eltern schon bald nach Schulbeginn völlig zufrieden zur Sekundarfamilie gehören, wie die Dezernentin feststellte.

Wenn man Eltern, Kinder, Lehrpersonal fragt, die Pressseberichte, z.B. zum Tag der Offenen Tür, liest, dann sind das eindeutige Beweise für die erfolgreiche Arbeit der Sekundarschulen.

Trick 2: Der Elternwille, also die abgewiesenen Eltern, muss respektiert werden.

Die FDP entgegnet:

Nur auf den ersten Blick klingt das überzeugend. Die über 600 Eltern an den Sekundarschulen

werden nicht gefragt, ihr Elternwille ist für die SPD unwichtig.

Ein solches Verfahren ist undemokratisch, das lehnt die FDP scharf ab: Es gibt nicht guten und schlechten Elternwillen, sondern die Meinung aller Eltern ist entscheidend.

27 Abweisungen sollen über 600 Eltern siegen? Niemals nach Ansicht der FDP.

Sogar die Bezirksregierung rät zu einer Gesamtbefragung.

Auch diesen Rat ignorieren SPD und Verwaltung. Warum wohl?

Im eigenen Interesse müssten auch die Gesamtschulen gegen den Antrag der SPD sein:

Die Gesamtschule an der Erft kann in diesem Jahr nur mit eigenen Schülern keine Sekundarstufe II bilden, zu wenige Schülerinnen und Schüler. Wie wird die Situation bei 3, 4 oder 5 Sekundarstufen in den nächsten Jahren? Zumindest benötigen wir dann ein Buskontingent für die Kooperationsreisen zwischen den Gesamtschulen.

Die Bezeichnung „MeinFernBus“ bekommt in Neuss eine neue Bedeutung.

Keine Trickserei, keine Kungelei.

Die bestehende vielfältige Schullandschaft in Neuss garantiert beste pädagogische Arbeit.

Die Sekundarschulen gehören dazu. So ist es, so soll es bleiben!

Für dieses Ziel steht die FDP verlässlich an der Seite von Eltern, Schülern und Lehrkräften, eben der betroffenen Menschen.

Bernd Kahlbau

 

Autor: Herr Bernd Kahlbau

Firma: ------

Datum: 07.07.2016