Peinliches NGZ-Foto zu „Aladin“

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Peinliches NGZ-Foto zu „Aladin“

Pressefoto vergisst Amateurdarsteller und Mitwirkende

Die gelungene Eisrevue „Aladins Wunderlampe“, die der Neusser Schlittschuh-Klub am Sonntag, 4. Dezember 2016, in Reuschenberg präsentierte, ist das Resultat von mehr als 100.000 Arbeitsstunden unzähliger Eislaufbegeisterter, Jung und Alt. Sie wurde mit viel Herzblut geprobt, toll präsentiert und erzählt die Geschichte, wie sich das Waisenkind Aladin gegen mächtige Intrigen durchsetzt und schließlich die Prinzessin heiratet.

Dass sich Bürgermeister Breuer dabei in einer Nebenrolle mit einem Dromedar einbrachte, ist eine sympathische Randnotiz. Alles paletti, sollte man meinen. Falsch!

In ihrer Berichterstattung zum Ereignis unterläuft der NGZ eine schlimme Peinlichkeit. Anstatt eine schöne Szene mit vielen Amateur-Darstellern und einem farbvollendeten Bühnenbild neben die Rezension vom 6. Dezember 2016 zu stellen, findet sich in der NGZ nur ein Foto vom dromedargetriebenen Breuer. Dazu noch die Schlagzeile: „Bürgermeister wird zum Kameltreiber“.

Damit zeigt sich die NGZ zwar als Meister der immer wieder eingeforderten „einfachen Sprache und des einfachen Bildes“, aber die vielen weniger bekannten Mitglieder und Freunde des Schlittschuh-Klubs werden nicht gewürdigt, im Mittelpunkt steht der Bürgermeister.

Den Preis „Hofbericht 2016“ für diese besondere Presseleistung erhält allein und zu Recht die NGZ-Redaktion, sie ist der (un-)würdige Preisträger.
Damit setzt die NGZ ihre eigenen Maßstäbe für Qualität und Objektivität im Pressewesen.
Der Stadtkurier Neuss bietet zwei gelungene Bilder, der Text vergisst aber total die Aufführung und huldigt ausschließlich Bürgermeister Breuer. Das wäre mal ein optimaler Text für die Homepage der SPD.

Pressemäßig ist und bleibt Neuss also weitgehend Provinz. Schade!
Wenn es in Deutschland solche und ähnliche investigative Medienvertreter gibt, dann wird die zur Zeit oft formulierte Kritik an der Berichterstattung der Medien auch im Jahr 2017 wohl nicht verstummen. Schade!

 

Autor: Herr Bernd Kahlbau

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Datum: 10.12.2016